Der Räuber von Robert Walser

mit Mareike Sedl und Sebastian Krähenbühl

Regie: Niklaus Helbling

Bühne: Sara Giancane

Regieassistenz: Janina Peter

Licht: Tashi Tobler- Lopez

Krähenbühl&Co In Koproduktion mit:
Theater Winkelwiese Zürich,
Theater Tuchlaube Aarau,
ThiK Theater im Kornhaus, Baden

Der Räuber ist ein Mann, der sich traut.

Er ist ein Schweizer Kleinbürger, der sich nicht um Konventionen scheren will. Sein Erzählen ist ein Protokoll der peniblen Selbstbeobachtung. Es klingt wie das Tagebuch eines Adoleszenten, doch auch wie ein ironisches Selbstportrait eines Komikers und dann wieder wie ein Psychogramm eines manisch-depressiven Buchhalters. 

Der Erzähler und der Räuber sind eine Person und auch zwei. Seine erste Angehimmelte ist Edith. Hat er je mit ihr gesprochen? Was ist mit all den anderen Frauen? Wanda, Selma, die Witwe und Gescheiterte? Frauengeschichten hat der Räuber am liebsten. Vom angedeuteten Techtelmechtel bis zur lustvoll quälerischen Beziehung betreibt er mehrere Projekte gleichzeitig.

Er ist ein frecher Geist, ein Antischweizer, ein Provokateur – und einer, der sich nicht traut.

So wird aus der Freude...eine nochmals gesteigerte, von rundum geglückter Bühnenarbeit

regelrecht beschenkt worden zu sein.

P.S. von Thierry Frochaux,

War Melancholie bei der Lektüre eine ständige Begleiterin, so ist es beim Zuschauen die Komik...

Schenkelklopfer bei Robert Walser? Aber ja!.

NZZ von Katja Baigger

Auf der Spielfläche bleibt kein Stein auf dem anderen....

Die Sprache geht dabei nicht verloren. Im Gegenteil: Robert Walsers überraschender, kunstvoll sprunghafter und geheimnisvoll funkelnder Text bleibt das Ereignis des Abends.

SFD Von Karl Wüst,

© 2012 by KRÄHENBÜHL&CO

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